Jugendfeuerwehr Lorsch - Ein starkes Team!

Aktuell

Tag der offenen Tür der Freiwilligen
Feuerwehr Lorsch

War es Nostalgie, war es das sonnige Frühlingswetter oder war es die Anerkennung, die die Freiwillige Feuerwehr von Lorsch in der Bevölkerung genießt, die am Sonntag beim "Tag der offenen Tür" viele hundert Besucher auf das Gelände am alten Feuerwehrhaus in der Schulstraße lockten?
Wahrscheinlich war es alles zusammen. Es gab schließlich viele Gründe, die Lorscher Wehr zu besuchen und sie mit dem Besuch auch zu unterstützen.

Dazu gehörte zum einen das schmackhafte Mittagsmenü, das Feuerwehrchefkoch Hermann Helmling mit seiner Mannschaft zubereitet hatte. Schweinebraten mit Knödeln und Salat standen ganz oben auf der Speisekarte. In der Beliebtheitsskala der Besucher stand aber der Hackbraten mit Zwiebeln und Pommes oder Bratkartoffeln gleich dahinter. Auch die Männer am Bratwurststand hatten alle Hände voll zu tun, so wie die Helferinnen und Helfer in der Küche, die die Salate zubereiteten, die den Braten schnitten, die Knödel kochten, die Pommes und die Bratkartoffeln goldbraun brutzeln ließen, wie die, die das alles dem Publikum servierten oder die, die das Geschirr wieder einsammelten und die anderen, die es spülten.
Auch an der Getränketheke herrschte großes Gedrängel und viele fleißige Hände bemühten sich, den Durst der Gäste zu löschen.

Über 50 Helferinnen und Helfer hatte die Feuerwehr eingesetzt, vor allem am mittäglichen Brennpunkt Küche. Nicht wenig zu tun hatten auch die Helferinnen im Tagescafé, wo süße Torten und Obstkuchen die Schleckermäuler anlockten.

Da ging es bei der Besichtigung der ausgestellten Fahrzeuge schon etwas ruhiger zu. Joachim Krutsch, stellvertretender Lorscher Stadtbrandinspektor, hatte mit einigen Feuerwehrmitgliedern die Aufgabe übernommen, Fragen der Interessenten zu beantworten. Die galten in erster Linie dem Teleskopgelenkmastwagen, der bis in eine Höhe von 30 Metern aufsteigen kann.

Unser Fotograf konnte aus der Vogelperspektive einige Fotos vom "Tag der offenen Tür" schießen, die bald der Vergangenheit angehören könnten. Denn bis zur Mitte des kommenden Jahres will die Wehr umgezogen sein an den neuen Standort in der Nibelungenstraße.
Die Lorscher Jugendfeuerwehr wird im kommenden Jahr ihr 50jähriges Bestehen feiern. Der Festakt soll, in der Verbindung mit der Ausrichtung des Kreisjugendfeuerwehrtages 2010, dann auf dem neuen Gelände stattfinden.

Die Jugendfeuerwehr, die sich und ihr Programm beim "Tag der offenen Tür" der Öffentlichkeit präsentierte, verteilte schon eifrig Flugblätter mit dem Programm des Kreisjugendfeuerwehrtages. Die Jugend betrieb aber auch eine "Löschwand" für Kinder und sie betätigten sich als Helfer beim Abräumen von Flaschen und Geschirr.

Tanklöschfahrzeug, Löschgruppenfahrzeug, Rüstwagen, Vorauslöschfahrzeug oder auch Wechsellader, die verschiedenen Fahrzeuge und die Werkzeuge in den Rüstwagen fanden nicht nur Interesse bei den Erwachsenen. Auch junge Leute interessierten sich für die Aufgaben und Ausrüstung der Wehr. Spielplatz für viele Kinder, die auch mit einem großen Feuerwehrauto durch die Stadt kutschiert wurden, war alter Opel Blitz, Baujahr 1958, mit Drehleiter. Die Oldtimergruppe der Wehr hatte drei Fahrzeuge ausgestellt, das älteste wurde 1955 in den Dienst gestellt.
Für die musikalische Unterhaltung sorgte zur Mittagszeit der Fanfarenzug Laurissa mit schmissigen Melodien. Am Nachmittag musizierte der Spielmannszug der Feuerwehr unter der Leitung von Roland Ritter.
Die ernsthafte Aufgabe der Brandschutzberatung, vor allem die Aufklärung über die Notwendigkeit von Brandmeldern in Haus und Wohnung, hatte Hans Neubecker übernommen.

Stadtbrandinspektor Franz-Josef Schumacher zeigte sich mit der Resonanz zufrieden und bedankte sich bei der Bevölkerung für die Unterstützung. Die Wehr werde noch viel Geld benötigen für die Ausstattung ihrer neuen Unterkunft. ml

Quelle: Bergsträßer Anzeiger


Tag der offenen Tür
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