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Jugendfeuerwehr Lorsch - Ein starkes Team!
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Aktuell
Auszeichnung zur „Feuerwehr des Monats März“
„Die Freiwillige Feuerwehr ist das Rückgrat der Sicherheit in unserem Lande“ lobte Innenstaatssekretär Boris Rhein in Lorsch das ehrenamtliche Engagement der Männer und Frauen, „die Tag und Nacht für andere da sind und ihre Gesundheit aufs Spiel setzen“. Er war eigens nach Lorsch gekommen, um der Freiwilligen Feuerwehr die Urkunde mit der Auszeichnung „Feuerwehr des Monats“ und einen Scheck über 500 Euro zu überreichen. Wenn der Staat das bezahlen müsste, was die Freiwilligen Feuerwehren dieses Landes leisteten, könnte er sich viele andere Dinge nicht leisten, weil er dann eine Berufsfeuerwehr bezahlen müsste. Umso höher sei das Engagement dieser Menschen einzuschätzen, die eigene Interessen hinten an setzten, um anderen Menschen zu helfen. Deshalb sage er aufrichtig Danke für diese Einsatzbereitschaft.
Er sei nach Lorsch gekommen, weil Landrat Mathias Wilkes die Lorscher Feuerwehr vorgeschlagen habe zur Auszeichnung „Feuerwehr des Monats“. Hier werde besonders viel geleistet, feuerwehrtechnisch und gesellschaftlich, hob er auf den in Hessen wohl einmaligen „Familienabend“ der Wehr ab, der seit 30 Jahren gefeiert werde.
Rhein nannte aber auch die vorbildliche Arbeit der Jugendfeuerwehr, die eine der ersten in Hessen gewesen sei, die bei Leistungswettkämpfen schon Bundes- und Landessieger gestellt habe. Sie stelle immer wieder gut ausgebildete junge Leute für die Einsatzabteilung ab, freute er sich und bekannte „Ich bin mehr als ein Feuerwehrfan“.
Auch das Lorscher Feuerwehrmuseum nannte er vorbildlich und er zeigte sich beeindruckt von der Ausrüstung der Wehr. Bürgermeister Klaus Jäger versicherte er, dass er nicht nur Chef einer guten Feuerwehr, sondern auch einer hübschen Stadt sei.
Landrat Mathias Wilkes nannte die Auszeichnung eine Würdigung des Ehrenamtes. Hier werde ausgezeichnete Arbeit geleistet, auch im Jugendbereich. Wenn das überall im Lande so wäre, brauchte man sich keine Gedanken über den Brandschutz zu machen. Und wenn es demnächst eine „Feuerwehr des Jahres“ gäbe, würde er Lorsch wieder vorschlagen, versicherte Wilkes. Staatssekretär Boris Rhein lud er, mit Einverständnis von Stadtbrandinspektor Franz-Josef Schumacher zum Familienabend 2010 ein. Das müsse er sich anschauen. Die Feuerwehrleute, die hier in unterschiedlichen Rollen auf der Bühne ständen, seien für jede Lebenslage gewappnet, schwärmte er.
Vor der komplett angetretenen Feuerwehr bedankte sich Franz-Josef Schumacher für die Auszeichnung und überreichte dem Staatssekretär das Festbuch zur 125-Jahr-Feier.
„Ihr habt euch die Auszeichnung redlich verdient“, lobte Bürgermeister Klaus Jäger, der die Gäste im Feuerwehrhaus begrüßt hatte. Er sei sich auch sicher, so wie er die Führung kenne, dass dieses Engagement ungebrochen weitergeführt werde. Eine solche Auszeichnung sei auch gut für die Imagepflege der Stadt. Dem Staatssekretär überreichte er einen Lorscher Bildband und lud ihn zu einem Besuch der Klosterstadt ein. Mit einem Umtrunk wurde die kleine Feierstunde beendet. Die Lorscher Wehr wird, auch das gehört zu dieser Auszeichnung, in einer der nächsten Ausgaben der Feuerwehrzeitschrift „Florian Hessen“ in Wort und Bild vorgestellt.
Quelle: Feuerwehr Lorsch
Umrahmt von Staatssekretär Boris Rhein, v.l., Kreisbrandinspektor Wolfgang Müller,
Bürgermeister Klaus Jäger, Landrat Mathias Wilkes, Branddirektor Ralf Leistner und
Stadtbrandinspektor Franz-Josef Schumacher, präsentieren Mitglieder der Lorscher
Jugendfeuerwehr stolz die Urkunde mit der Auszeichnung „Feuerwehr des Monats März“.
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